DEUTSCH-ITALIENISCHE-DANTE-ALIGHIERI-GESELLSCHAFT REGENSBURG E.V.
SOCIETÀ ITALO TEDESCA DANTE ALIGHIERI COMITATO DI RATISBONA

BEGEGNUNGSABEND IM OKTOBER 2000

 

Montag, 16.10.2000 20:00 Uhr Weinschenkvilla Wolfgang von Seiche-Nordenheim Giacomo Puccini

 

Unser
OKTOBER-BEGEGNUNGSABEND

steht ganz im Zeichen der Musik.

GIACOMO PUCCINI
( 1858 – 1924 )

einer der bedeutendsten italienischen Komponisten, steht im Mittelpunkt des Referats unseres Vorstandsmitglieds Wolfgang von SEICHE-NORDENHEIM.

Puccini widmete sich fast ausschließlich der Opernkomposition. Nach dem Erfolg seiner ersten Oper "Le Villi" komponierte er "Manon Lescaut", "La Bohème", "Madame Butterfly", "La Fanciulla del West" und "Tosca", die genau vor hundert Jahren in Rom uraufgeführt wurde.

Wolfgang von SEICHE-NORDENHEIM wird sich in seinem Vortrag vor allem mit der Oper

TOSCA

befassen, mit der auch die Spielzeit 2000 / 2001 im Velodrom in Regensburg eröffnet wird.

"Tosca" ist kein historisches Werk, es ist aber auch nicht frei erfunden:
Die Königin von Neapel und Cesare Angelotti sind historische Personen, Tosca, Cavaradossi und Scarpia könnten gelebt haben.

Historisch wahr sind auch die drei Schauplätze der Oper:
die Kirche Sant`Andrea della Valle, der Palazzo Farnese, die Engelsburg. Im Grunde ist dies bedeutungslos. Nicht, daß eine Handlung wahr ist, verleiht ihr Wert, sondern daß sie wahr sein könnte, gerade so wie sie geschildert wird, ist das Entscheidende. Es ist eine fesselnde Mischung aus Dichtung und Geschichte, wie sie so vielen Opern zugrunde liegt.

Puccini - der Hauptrepräsentant des italienischen Verismo - an der Schwelle des industriellen Zeitalters wurden seine Melodien zum Abschiedsgesang einer ganzen Epoche. Er war ein letzter Belcantist, in dem eine jahrhundertelange Entwicklung zu Ende ging.

Mit Puccinis Tosca, die in den ersten Tagen des 20. Jahrhunderts in Rom uraufgeführt wurde, kommt die ungeschminkte Wirklichkeit erstmals ohne jegliche lyrische musikalische Glättung auf die Opernbühne. Puccini und sein Librettist Illica brachten nicht nur die jüngste italienische Geschichte schmerzhaft in Erinnerung. Tosca nimmt vielmehr in erstaunlicher Klarsichtigkeit die katastrophale politische Entwicklung vorweg. In der Gestalt des Scarpia zeichnen Puccini und Illica einen brutal funktionierenden Henkersknecht, wie er wenig später tausendfach Gestalt annahm.

 

Freitag, 20.10.2000 20:00 Uhr Velodrom Gemeinsamer Besuch der Oper "Tosca" von Giacomo Puccini

Mit dem angekündigten Puccini-Abend möchten wir Sie auf unseren gemeinsamen Besuch der
Oper 
"Tosca"  am

Freitag, den 20. Oktober 2000, 20 Uhr,
im Velodrom in Regensburg

einstimmen. Karten sind in begrenzter Anzahl reserviert; Ihre Kartenwünsche erbitten wir
bis 25. September 2000 unter Tel. 35599 oder Fax 35593.

 

Liebe Mitglieder, bitte beachten Sie auch unsere Rundbriefe zu den Begegnungsabenden

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