DEUTSCH-ITALIENISCHE-DANTE-ALIGHIERI-GESELLSCHAFT REGENSBURG E.V.
SOCIETÀ ITALO TEDESCA DANTE ALIGHIERI COMITATO DI RATISBONA

BEGEGNUNGSABEND IM NOVEMBER 2000

 

Montag, 06.11.2000 20:00 Uhr Weinschenkvilla Richard Konstantin BLASY, München Bologna - Kulturhauptstadt Europas
- Architektur und Baudekoration zwischen Romantik und Barock -

 

Liebe Mitglieder und Freunde,
 anläßlich unseres

NOVEMBER – BEGEGNUNGSABENDS

 wird der Ihnen durch hervorragende Vorträge bekannte Dozent Richard Konstantin BLASY, München, mit ausführlichem Bildmaterial über folgendes Thema referieren:

 Bologna - Kulturhauptstadt Europas

-         Architektur und Baudekoration zwischen Romantik und Barock – 

 

  
Piazza Massione mit S. Petronio

Bologna, die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna, gehört zu den alten und wichtigen Kulturzentren in Italien und darüber hinaus.
Schon im 1. Jahrhundert vor Christus Zentrum des nordetruskischen Zwölfstädtebundes – eine Tradition, die archäologische Funde bestätigen – wurde die Stadt nach der Romanisierung Oberitaliens zu einem bedeutenden Handelsplatz an der VIA AEMILIA.
Die eigentliche Blüte Bolognas setzte im Mittelalter ein, an dessen Beginn die Stadt mit dem Bischof Petronius (429 – 449) ihren Schutzpatron gewann. Seine Reliquien ruhen im Bereich der ältesten erhaltenen Baugruppe von S. Stefano, aus der karolingischen Zeit.

 Bolognas Ruhm gründete auf der Existenz einer angesehenen Rechtsschule, die seit dem 12. Jahrhundert an Bedeutung gewann.
In jener Zeit begann auch die urbanistische Entwicklung Bolognas, dessen Stadtbild durch ein System von Laubengängen im Laufe der nachfolgenden Jahrhunderte zu einer immer homogeneren Erscheinung gelangte – eine Tatsache, die der Stadt des heiligen Petronius ihren unverwechselbaren Charakter gibt. Zu dessen Ehre setzte man den größten Kirchenbau des Mittelalters S. Petronio seit 1390 ins Werk als gültigen Ausdruck für das Selbstbewußtsein und für den Reichtum seiner Bürgerschaft.

Palazzo Comunale und Neptunsbrunnen

 Piazza  Santo Stefano.

Von diesem Drang nach Größe und Repräsentation war das Bauschaffen des späten Mittelalters getragen, wie die Kirchen und Predigerorden, aber auch die Bauten der Zünfte zeigen.
Mit der Renaissance kam auch in Bologna das profane Bauen stärker zur Geltung: eindrucksvolle Paläste prägten nun das Stadtbild im Geschmack des Manierismus und des Barock, in dessen System von Straßen und Plätzen noch immer die Vergangenheit der Stadt als römische Kolonie und als mittelalterliche Kapitale erkennbar bleibt.

 Fotos R. K. Blasy

 

Samstag, 11.11.2000 15:00 Uhr Kirche St. Jakob Dr. Hermann Riedel Führung durch die Kirche

 

Die romanische Kirche

ST. Jakob

die durch den nun mehr fertiggestellten Glasvorbau in Regensburg für viele Streitgespräche sorgte, ist Ziel einer Führung am

Samstag, den 11. November 2000, 15 Uhr,

zu der wir Sie und Ihre Freunde sehr herzlich einladen.

Dr. Hermann REIDEL, Direktor des Diözesanmuseums Regensburg, konnten wir dafür als kompetenten Cicerone gewinnen.

Nach 20-jähriger Diskussions- und Überlegungszeit konnte im Frühjahr 2000 der Schutzbau des Kölner Architekturbüros Böhm als zukunftsweisende Architektur seiner Bestimmung vor dem weltberühmten Schottenportal in Betrieb genommen werden. Die ehemalige Schottenkirche St. Jakob, am Ende des 11. Jahrhunderts begonnen, ist sicherlich der bedeutendste Bau der Romanik in Regensburg. Nach der späten Auflösung des Klosters im Jahre 1862 wurde St. Jakob umgewidmet zur Seminarkirche des Regensburger Priesterseminars St. Wolfgang. In den ehemaligen Klostergebäuden wohnen nun junge Menschen, die sich auf das Priesteramt hier vorbereiten. Der klösterliche Geist ist uns in Kirche und Kreuzgang eindrucksvoll erhalten geblieben.

 Nach der Führung treffen wir uns zum gemütlichen Beisammensein "Unter den Linden" im Stadtpark.

 

Liebe Mitglieder, bitte beachten Sie auch unsere Rundbriefe zu den Begegnungsabenden

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