DEUTSCH-ITALIENISCHE-DANTE-ALIGHIERI-GESELLSCHAFT REGENSBURG E.V.
SOCIETÀ ITALO TEDESCA DANTE ALIGHIERI COMITATO DI RATISBONA

BEGEGNUNGSABEND IM MÄRZ 2017

 

13.03.2017

20:00 Uhr

Weinschenkvilla

Prof. Dr. Sabine SONNTAG

O PATRIA MIA
Verdi, Vater der italienischen Einheit

 

Montag, 13. Februar 2017, 20 Uhr,

Weinschenk-Villa, Hoppe-Straße 6

O patria mia.
Verdi, Vater der italienischen Einheit

Referentin: Prof. Dr. Sabine SONNTAG

Als Giuseppe Verdi vor gut 200 Jahren in Norditalien geboren wurde, erschienen seine Vornamen in französischer Sprache im Taufregister. Nur ein Jahr später wurden die Franzosen aus Norditalien vertrieben, und Verdis Heimat verblieb für Jahrzehnte unter österreichischer Besatzung. Dass Italien schließlich 1861 wieder ein eigenständiger Staat wurde, daran hat Verdi ebenso seinen Anteil wie Giuseppe Garibaldi und Alessandro Manzoni. Welche Mittel aber stehen einem Komponisten zur Verfügung, politisch zu wirken? Wodurch wird eine Musik patriotisch? Dieser Frage geht Sabine Sonntag nach, zeigt auf, wie Verdi in der Stoffwahl und musikalischen Gestaltung zur großen patriotischen Identifikationsfigur wurde, wie er aber sich aber in der zweiten Hälfte seines Schaffens ganz anderen, „neuen und kühnen“ Themen zuwandte. Zur Sprache kommen Opern wie Nabucco, Attila und Die Schlacht von Legnano, bevor dann untersucht wird, wie Verdi mit Werken wie La Traviata, Aida oder Simon Boccanegra eine vollkommen neue Haltung entwickelt gegenüber der „patria“, dem „Vaterland“ einerseits und den großen Außenseitern einer Gesellschaft, Falstaff und Otello andererseits.

Die Opernregisseurin und Musikwissenschaftlerin Dr. Sabine Sonntag aus Hannover war 2016 erstmals in Regensburg zu Gast. Thema waren dabei die italienischen Tenöre Pavarotti und Co. Diesmal wird es um Verdi gehen, selbstverständlich wieder mit ganz viel Video- und Bildmaterial. Die Referentin, die 2013 die Feierlichkeiten zu Verdis 200. Geburtstag in Italien mitgemacht hat, wird auch berichten, wie Verdi heute wahrgenommen wird. Es scheint nämlich, als wäre in seinem Geburtstort Le Roncole bei Parma die Zeit stehen geblieben und der Maestro sei nur kurz aus dem Zimmer gegangen, um ein wenig Rotwein und Parmaschinken zu holen.

 

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