DEUTSCH-ITALIENISCHE-DANTE-ALIGHIERI-GESELLSCHAFT REGENSBURG E.V.
SOCIETÀ ITALO TEDESCA DANTE ALIGHIERI COMITATO DI RATISBONA

BEGEGNUNGSABEND IM JANUAR 2001

 

Montag, 15.01.2001 20:00 Uhr

Weinschenkvilla

Prof. Dr. Johannes Hösle "Ein Rennaissance-Mensch wie er im Buche steht" 
Die Selbstbiographie Benvenuto Cellinis (1500-1571)

 

E I N L A D U N G
zum
JANUAR-BEGEGNUNGSABEND
Montag, den 15. Januar 2001, 20 Uhr

Weinschenk – Villa, Hoppe – Straße 6

"Ein Renaissance-Mensch wie er im Buche steht"
Die Selbstbiographie Benvenuto CELLINIS
( 1500 – 1571 )

  Referent : Prof. Dr. Johannes HÖSLE

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gesellschaft, das Jahr 2001 und damit das neue Jahrtausend eröffnen wir mit einer Hommage an
Benvenuto CELLINI
 

Cellini (1500-1571), florentinischer Bildhauer, Goldschmied und Medailleur, der mit seinen außerordentlich kunstvoll gearbeiteten Münzen, Schmuckstücken und Skulpturen zu den virtuosesten Künstlern des italienischen Manierismus gehörte.

Cellini wurde am 3. November 1500 in Florenz geboren und absolvierte zunächst eine Lehre als Goldschmied. Da er aufgrund seines feurigen Temperaments immer wieder in Duelle und Schlägereien verwickelt war, wurde er mit 16 Jahren nach Siena ins Exil geschickt. Später wurde er während eines Aufenthalts in Rom für kurze Zeit Schüler Michelangelos.

Cellini wurde von berühmten Persönlichkeiten gefördert, darunter Franz I. von Frankreich und Cosimo I. de´ Medici. 1540 folgte er der Einladung Franz´ I. nach Paris und schuf dort die Bronzereliefe der Nymphe von Fontaine- bleau (Louvre,Paris) und ein aufwendig gearbeitetes goldenes Salzfaß (1539 – 1543, Kunsthistorisches Museum, Wien), das zu den Höhepunkten abendländischer Goldschmiede- kunst zählt. 1545 kehrte er nach Florenz zurück, da er aufgrund seines exzentrischen Verhaltens gezwungen war, den Hof  Franz´ I. zu verlassen. Für seinen neuen Förderer in Florenz, Cosimo I. de´ Medici, fertigte er viele exquisite Metall- arbeiten an, darunter eine Bronzebüste Cosimos und die gewaltige Bronzestatue Perseus mit dem Haupt der Medusa (1545 – 1554, Loggia dei Lanzi, Florenz). Er starb am 13. Februar 1571 in Florenz.

Neben seinen künstlerischen Arbeiten verfaßte er eine kunsthistorisch bedeutende Autobiographie, die von Johann Wolfgang von Goethe 1803 ins Deutsche übersetzt wurde.

Wir freuen uns sehr,  daß wir Ihnen als Referenten des Januar-Begegnungsabends
Prof. Dr. Johannes HÖSLE,

emeritierter Ordinarius für romanische Philologie an der Universität Regensburg, ankündigen dürfen.

  

Liebe Mitglieder, bitte beachten Sie auch unsere Rundbriefe zu den Begegnungsabenden

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