DEUTSCH-ITALIENISCHE-DANTE-ALIGHIERI-GESELLSCHAFT REGENSBURG E.V.
SOCIETÀ ITALO TEDESCA DANTE ALIGHIERI COMITATO DI RATISBONA

BEGEGNUNGSABEND IM DEZEMBER 1999

 

Montag, 13.12.1999 20:00 Uhr Weinschenkvilla Prof. Dr. Herrmann H. Wetzel

Goethe in Italien

 

EINLADUNG
zum

DEZEMBER-BEGEGNUNGSABEND

Montag, den 13. Dezember 1999. 20 Uhr,Weinschenk-Villa, Hoppe-Straße  6.

Ich mache diese wunderbare Reise nicht, um mich zu betrügen

GOETHE IN ITALIEN

Referent : Prof. Dr. Herrmann H. Wetzel.

Goethe flieht bekanntlich nach Italien, nicht, wie man zunächst vermuten würde, um ein fremdes Land zu erkunden, sondern um, wie er ausdrücklich sagt, sich "selbst an den Gegenständen kennen zu lernen" (17. Sept. 1786). Italien und in noch höherem Maße sein Süden, das sog. Großgriechenland, gehört als antikes Territorium zu denjenigen Orten, die den "Griechen des Nordens" zur eigenen Identitätsstiftung dienen. Insofern läßt sich die Reise durch Italien sowohl als eine Begegnung mit dem der klassischen Bildung Altvertrauten als auch mit dem eigenen Verdrängten lesen.

Herrmann H. Wetzel, Prof. Dr. phil.

Studium der Germanistik, Geschichte und Romanistik in Tübingen, Wien und Florenz. Seit 1988 Professor für Roman-Literaturwissenschaft – Italianistik an der Universität Passau, Seit 1994 Inhaber des Lehrstuhls für Romanische Philologie – Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg.

 Liebe Mitglieder und Freunde,

 zum Abschluß des allerorten gefeierten Goethejahres greifen wir in dem angekündigten Vortrag von Prof. Dr. Wetzel die existentielle Beziehung Goethes zu Italien auf.

In der "Italienischen Reise" kann der Leser die Intensität der Eindrücke und die Veränderungen im Leben des berühmten Reisenden nachvollziehen.

J.W. von Goethe war im Oktober 1786 von Bologna über Assisi und Spoleto nach Rom gekommen, wo er bis 22. Februar 1787 und dann noch einmal vom 7. Juni 1787 bis zum 23. April 1788 seinen Aufenthalt  hatte. Auf der Via Flaminia hatte er durch die Porta del Popolo mit ihrer Inschrift "Salus intrantibus" ("Heil den Eintretenden") zum ersten Mal die Stadt betreten. Tatsächlich erlebte er äußerst glückliche Tage, so dass er seinem Sekräter Eckermann diktieren konnte:"

"Ich kann sagen, dass ich nur in Rom empfunden habe, was eigentlich ein Mensch sei.
Zu dieser Höhe, zu diesem Glück der Empfindung bin ich später nie wieder gekommen, ich bin, mit meinem Zustand in Rom verglichen, eigentlich nachher nie wieder froh geworden." 
(Italien Reise)

 

J. H. W. Tischbein: Goethe am Fenster seiner römischen Wohnung (1787)

In der Via del Corso Nr.18 kann man übrigens seit kurzem die Casa Goethe besuchen

Diesen literarischen Begegnungsabend beschließen wir bei einem geselligen Beisammensein im weihnachtlich geschmückten Kaminzimmer.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Zeit und Muße fänden, das Jahr 1999 mit uns in festlicher  Stimmung ausklingen zu lassen

 

Wir bedanken uns bei den Mitgliedern und Freunden unserer Gesellschaft für das große Interesse, das sie uns im abgelaufenen Jahr 1999 entgegengebracht haben. Mit einem breitgefächerten Themenangebot möchten wir Ihnen auch im Jahr 2000 einen Ausschnitt kulturellen Lebens in Italien vermitteln.

 Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest, eine fröhliche Millenniumsfeier und das Beste für das Neue Jahr

2000

 

 

 

Liebe Mitglieder, bitte beachten Sie auch unsere Rundbriefe zu den Begegnungsabenden

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